WESTUFER NEUSIEDLER SEE
KULTURLANDSCHAFT UND ERHOLUNGSRAUM
Das Westufer des Neusiedler Sees ist durch unterschiedliche Landschaftsformen geprägt. Dazu zählen der Schilfgürtel des Sees, Waldflächen des Leithagebirges, Wiesen, Weideflächen sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Die Region liegt im pannonischen Klimaraum und verzeichnet mehr als 2.000 Sonnenstunden pro Jahr. Das Landschaftsbild wird durch den Übergang zwischen See, Schilfgürtel, Offenland und Wald geprägt.
Die Gegend zwischen Jois und Eisenstadt wird sowohl als Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten als auch als Erholungsraum genutzt. Darüber hinaus ist die Region Teil mehrerer nationaler und internationaler Schutzgebiete.
Der Neusiedler See mit seinem Umland wurde im Jahr 2001 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Bereits 1977 erfolgte die Anerkennung als Biosphärenpark durch die UNESCO.
Darüber hinaus ist das Gebiet Teil des Ramsar-Übereinkommens zum Schutz bedeutender Feuchtgebiete. Das Westufer des Neusiedler Sees liegt außerdem im Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge sowie in Natur- und Landschaftsschutzgebieten.
Die unterschiedlichen Schutzkategorien spiegeln die landschaftliche und naturräumliche Bedeutung der Region wider.
