Collage aus drei Naturaufnahmen: links ein Schild im Gras mit der Aufschrift „Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel, Bewahrungszone Sandeck – Neudegg, Betreten verboten / No Entry“, oben rechts zwei Büffel auf einer Wiese mit Wasser im Hintergrund, unten rechts ein schmaler Wasserlauf zwischen hohen Schilfpflanzen.

NATIONALPARK NEUSIEDLER SEE UND UNESCO-WELTERBE

Das größte Schutzgebiet der Region ist der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Er wurde 1993 gegründet und umfasst Flächen in Österreich und Ungarn.
Dr. Paul Esterházy unterstützte die Bestrebungen zur Errichtung eines Nationalparks in der Region. Bereits vor der Gründung des Nationalparks wurden auf Landesebene Vorbereitungen für die Einrichtung des Schutzgebiets getroffen. Prof. Antal Festetics war an diesen Entwicklungen ebenfalls beteiligt.
Mit Inkrafttreten des Nationalparkgesetzes im Jahr 1993 wurden Flächen im Eigentum von Esterhazy Teil der Kern- und Ruhezonen des Nationalparks.
Im Jahr 2001 wurde die Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Die Region zeichnet sich durch unterschiedliche Lebensräume aus. Dazu zählen Wiesen- und Weideflächen, Salzlacken, Feuchtgebiete, Trockenrasen, Sandsteppen, Schilfbestände sowie Waldflächen.
Im Gebiet kommen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vor. Die Region ist außerdem Rast-, Brut- und Durchzugsgebiet für zahlreiche Vogelarten. Dazu zählen unter anderem Säbelschnäbler, Silberreiher, Löffler, Bienenfresser und Großtrappe.
Die Kombination aus verschiedenen Lebensräumen prägt den Natur- und Kulturraum rund um den Neusiedler See.