Collage aus drei Landschaftsaufnahmen: oben eine neblige ländliche Szene mit Feldern, Bäumen und einem Strommast im Hintergrund, unten links ein Wald mit hohen Bäumen und einem kleinen Teich, unten rechts ein offenes Feld mit vereinzelten Bäumen und Hügeln unter orangefarbenem Himmel.

BIODIVERSITÄTSMAßNAHMEN

Das Gebiet rund um den Neusiedler See ist durch unterschiedliche Landschaftsformen und Lebensräume geprägt. Dazu zählen Wiesen- und Weideflächen, Salzlacken, Feuchtgebiete, Trockenrasen, Sandsteppen sowie der Schilfgürtel des Neusiedler Sees. Diese Lebensräume bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten geeignete Bedingungen und machen die Region zu einem bedeutenden Naturraum in Österreich.
Im Forstbereich umfasst Biodiversität unter anderem die Förderung unterschiedlicher Baumarten und die Entwicklung naturnaher Mischbestände. Durch Maßnahmen wie Verjüngung, Pflege und Bestandsentwicklung wird die Vielfalt der Waldbestände erhalten und weiterentwickelt. Auf den Waldflächen kommen mehr als 30 Baumarten vor.
Beim Einsatz von Betriebsmitteln wird laufend geprüft, welche Maßnahmen für die jeweilige Bewirtschaftung erforderlich sind. Wo möglich und fachlich sinnvoll, werden biologische Alternativen berücksichtigt.
Die landwirtschaftlichen Flächen werden nach den Vorgaben der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet. Auf den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel sowie mineralischer Stickstoffdünger wird im Rahmen der biologischen Bewirtschaftung verzichtet.
Zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit werden unter anderem Fruchtfolgen, Zwischenfruchtanbau, verschiedene Kleearten sowie organische Düngung aus der Tierhaltung eingesetzt. Diese Maßnahmen unterstützen die Nährstoffversorgung des Bodens und tragen zu einer langfristigen Bewirtschaftung der Flächen bei.
Der Anbau unterschiedlicher Kulturarten, der Einsatz von Zwischenfrüchten sowie vielfältige Fruchtfolgen fördern unterschiedliche Bodenorganismen und bilden eine wichtige Grundlage für die landwirtschaftliche Produktion.