Rückblick zum Stream 2024

Nach den Livestreams eines Seeadlerhorstes auf von PANNATURA bewirtschafteten Flächen im Jahr 2022 sowie eines Schwalbennests im Vorjahr wird die Reihe „Wild im Bild“ auch 2024 fortgesetzt. In diesem Jahr stehen die Jungenaufzucht und das Brutgeschehen einer Uhufamilie im Mittelpunkt. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit BirdLife Österreich, Jagd Österreich und dem WWF Österreich.
Die Uhus nutzen in diesem Jahr einen ehemaligen Seeadlerhorst auf PANNATURA-Flächen als Brutplatz. Dadurch können die Aufzucht der Jungvögel und das Verhalten der Tiere über den Livestream beobachtet werden.
Mit einer Flügelspannweite von rund 1,7 Metern ist der Uhu (Bubo bubo) die größte Eulenart Europas. Charakteristisch sind sein kräftiger Körperbau, die markanten Federohren und sein weithin hörbarer Ruf. Trotz seines großen Verbreitungsgebietes in Eurasien und Nordafrika war der Uhu in weiten Teilen Mittel- und Westeuropas bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen. Durch Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände in vielen Regionen wieder entwickeln. In Österreich leben heute wieder rund 400 bis 500 Brutpaare dieser streng geschützten Eulenart.
Uhus nutzen strukturreiche Lebensräume mit Hecken, Gewässern, Feldgehölzen und störungsarmen Waldgebieten. Im Rahmen verschiedener Natur- und Artenschutzprojekte werden Maßnahmen wie Biodiversitätsflächen, Windschutzgürtel und Altholzbereiche umgesetzt.
Der Livestream ermöglicht Interessierten Einblicke in die Jungenaufzucht und vermittelt Informationen über die Lebensweise und Lebensraumanforderungen dieser Eulenart.

Rückblick zum Stream 2023

Mehl- und Rauchschwalben nutzen für den Nestbau geeignete Brutplätze sowie Materialien wie Lehm und feuchte Erde. Am Bio-Landgut Esterhazy am Seehof Donnerskirchen wurde dafür eine Schwalbenwerkstatt eingerichtet. Die dauerhaft feucht gehaltene, mit Lehm gefüllte Fläche stellt den Vögeln Nistmaterial für den Nestbau zur Verfügung.
Die landwirtschaftlichen Flächen von PANNATURA werden seit 2002 nach den Vorgaben der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet. Auf den Flächen finden sich unterschiedliche Strukturelemente und Lebensräume, die von zahlreichen Tierarten genutzt werden.
Im Rahmen des Livestreams „Wild im Bild“ standen die Schwalben im Mittelpunkt. Der Stream ermöglichte Einblicke in Nestbau, Brutverhalten und Aufzucht der Jungvögel und vermittelte Informationen zur Lebensweise der Tiere.
Die Aufnahmen dienen dazu, Interessierten Einblicke in das Verhalten der Schwalben zu geben und Beobachtungen zu dokumentieren. Darüber hinaus werden Informationen über Brutplätze, Nistverhalten und die Nutzung verschiedener Lebensräume vermittelt.
Schwalbennester stehen unter besonderem Schutz. Bestehende Nester sollten daher nicht entfernt werden.

Hier finden Sie die Highlights des Streams aus 2023:

Highlights 2023

Rückblick zum Stream 2022

Mit einer Flügelspannweite von mehr als 2,40 Metern zählt der Seeadler (Haliaeetus albicilla) zu den größten Greifvögeln Europas. Anfang des 20. Jahrhunderts war der Seeadler in weiten Teilen Europas stark zurückgegangen. Durch Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände in zahlreichen Regionen wieder entwickeln.
Seeadler nutzen für die Brut strukturreiche Lebensräume mit größeren Gewässern und geeigneten Brutbäumen. Das Brutpaar errichtete seinen Horst auf von PANNATURA bewirtschafteten Flächen und zog dort seine Jungen auf.
Der Livestream ermöglichte Einblicke in Brutverhalten, Jungenaufzucht und die Entwicklung der Jungvögel während der Brutsaison.
Die Webcam wurde mit einer eigenständigen Stromversorgung ausgestattet, um den laufenden Betrieb am Horststandort möglichst gering zu halten. Witterungsbedingt kann es zu vorübergehenden Ausfällen der Übertragung kommen.
Hier finden Sie die Highlights des Streams aus 2022:

Highlights 2022

Rückblick zum Stream 2021

Auf den Flächen von PANNATURA wurden unterschiedliche Landschaftselemente wie Brachen, Blühstreifen, Windschutzgürtel und Hecken angelegt. Ergänzt werden diese durch Fütterungen und Wasserstellen.
Diese Strukturelemente werden von verschiedenen Tierarten genutzt. Dazu zählen unter anderem Feldhasen, Rehe, Fasane sowie unterschiedliche Sing- und Watvogelarten.
Im Rahmen des Livestreams „Wild im Bild“ erhielten Interessierte Einblicke in die Nutzung dieser Flächen durch Wildtiere und konnten deren Verhalten im Jahresverlauf beobachten.
Der Stream vermittelte Informationen zu verschiedenen Tierarten sowie zu Landschaftselementen und Maßnahmen auf den Flächen von PANNATURA.
Hier finden Sie die Highlights des Streams aus 2021:

 

 

Die häufigsten Gäste im Überblick – 2021

Das Rehwild:

Das Reh ist der in unseren Breiten häufigste und kleinste Vertreter der Hirschartigen. Es ist sehr anpassungsfähig, bevorzugt aber reich strukturierte Landschaften mit vielen Übergangszonen zwischen Feld und Wald. In diesem sichtgeschützten Brachstreifen finden sie nicht nur genug konzentratreiche Äsung, sondern auch Deckung und Ruhe zum Wiederkäuen.

Das männliche Reh, der Rehbock, ist durch sein Geweih gut vom weiblichen zu unterscheiden. Im Herbst wirft der Rehbock sein Geweih ab. Über den Winter wächst dieses nach und wird im Frühjahr durch Reiben an Bäumen, dem sogenannten Verfegen, von seiner nährenden Haut, dem Bast, befreit. Im Mai bis Juni bekommt das Rehwild Nachwuchs – Gaisen setzen nach einer Tragezeit von rund 40 Tagen zumeist 2 Kitze. Erhaschen Sie einen Blick auf den Nachwuchs im Livestream!

Der Fasan:

Der in Europa verbreitete Fasan ist vor hunderten Jahren aus verschiedenen Unterarten entstanden, welche vor allem im asiatischen Raum heimisch waren. Er bevorzugt deckungsreiche Landschaften, welche auch Bäume als Schlafplätze bieten. Der bunte Fasanhahn mit langem Stoß ist gut von der unauffällig gefärbten Henne unterscheidbar. Die Balzzeit findet im Frühjahr statt, die Henne legt in Folge bis zu 10 Eier in eine gepolsterte Bodenmulde.

Leider befinden sich die Populationszahlen durch Lebensraumverlust, v.a. durch die intensivierte Landwirtschaft, im stetigen Rückgang. Auf unserer Biodiversitätsfläche findet der Fasan genug Schutz vor Witterung und Raubfeinden, Äsung und Verstecke für sein Gelege.


Der Feldhase
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Auch der Feldhase (Lepus europaeus) leidet unter der Intensivierung der Landwirtschaft, zusätzlich reduzieren Raubfeine und der starke Straßenverkehr die Populationen.  Er benötigt abwechslungsreiche pflanzliche Nahrung, welche er in Wildäckern, Brachflächen und an Ackerrändern findet.

Die Häsin setzt mehrmals im Jahr 1-3 Junghasen, diese sind, im Gegensatz zum Kaninchen, Nestflüchter.

 

Der Rotfuchs:

Der Rotfuchs gehört zu den Hundeartigen. Er ist vor allem in der Dämmerung und Nacht zu beobachten. Der Fuchs nutzt seinen Bau als Rückzugsort, sowie als Wurfbau, wenn im Frühjahr Nachwuchs aufgezogen wird.

Der Fuchs ist ein Allesfresser, er ernährt sich von Mäusen, Junghasen und Vögeln, aber auch von Obst und Beeren. Dadurch ist er einer der gefährlichsten Prädatoren für Niederwild, wie Hasen und Fasane, und schränkt deren Populationszahlen deutlich ein.

 

Highlights aus dem Uhu-Stream 2020

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Im Jahr 2020 gelang es, Bildmaterial über den Bruterfolg des Uhus auf den Flächen von PANNATURA zu gewinnen. Hier sehen Sie die Highlights des Uhu Streams:

J(Uhu), sie sind ausgeflogen!

Nach vielen Wochen liebvoller Aufzucht durch ihre Elternvögel haben unsere drei Uhujungen das Nest verlassen und sind in die große, weite Welt hinausgezogen.

Danke für Ihr Interesse an unserem Live-Stream!

 

 

Für weitere Informationen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an wildimbild@esterhazy.at

Mit einer Flügelspannweite von rund 1,5 Metern ist der Uhu (lat. Bubo Bubo) die größte Eulenart der Welt. Gut zu erkennen ist der imposante Greifvogel nicht nur an seinem massigen Körper und den charakteristischen Federohren, sondern auch an seinem unverwechselbaren Ruf, dem er auch seinen Namen zu verdanken hat.

Trotz seines großen Verbreitungsgebietes in Eurasien und Nordafrika galt der Uhu zum Ende der 1930er Jahre aufgrund menschlicher Verfolgung in weiten Gebieten Mittel- und Westeuropas als nahezu ausgerottet. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich der Bestand aufgrund zahlreicher Schutzmaßnahmen aber wieder vergrößert. Mittlerweile leben in Österreich wieder einige hunderte Brutpaare dieser streng geschützten Greifvogelart. Ideales Habitat finden sie in abwechslungsreich strukturierten von Hecken, Gewässern und Feldgehölzen durchzogenen Gebieten.

 

Highlights aus dem Seeadler-Stream 2019

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2019 gelang es erstmals, dank eines Expertenteams inkl. Baumkletterer, eine Kamera bei einem Seeadler-Horst auf Esterhazy-Flächen anzubringen. Sehen Sie hier eine Zusammenfassung des einmaligen Seeadler-Streams.

 

Als Brutvogel war der Seeadler Anfang des 20. Jahrhunderts jahrzehntelang in vielen Teilen Europas aufgrund intensiver menschlicher Einflüsse ausgerottet. Nach Artenschutz-Bemühungen auf internationaler Ebene ist der Seeadler wieder zurück in Europa und brütet seit 2001 wieder in Österreich. Derzeitige Zählungen gehen von insgesamt rund 40 Brutpaaren aus.

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,30 Meter zählt der Seeadler (lat. Haliaeetus albicilla) zu einer der größten Greifvogelarten Europas. Besonders während der Brutzeit sind sie an abwechslungsreiche Lebensräume mit großen, fischreichen Gewässern gebunden.“