Collage aus drei Bildern mit Bezug zur Fischerei: Oben links eine Angelrute, die an einem Stuhl am Ufer eines Sees mit Schilf lehnt. Unten links eine Luftaufnahme einer sandigen Landzunge oder Insel im Wasser. Rechts eine Nahaufnahme mehrerer geräucherter Fische.

FISCHEREI

Die Fischerei zählt zu den traditionellen Bewirtschaftungsbereichen von PANNATURA. Mit rund 122 km² Fischereirecht am Neusiedler See umfasst sie eines der größten Fischereigebiete des Unternehmens.
Im Neusiedler See kommen rund 30 Fischarten vor. Dazu zählen unter anderem Hecht, Karpfen, Schleie, Wels und Zander. Der Schilfgürtel des Sees prägt große Teile des Gewässers und stellt einen wesentlichen Bestandteil des Lebensraums zahlreicher Tierarten dar.
Auch der Neufelder See mit einer Fläche von rund 0,55 km² und einer maximalen Tiefe von etwa 23 Metern gehört zu den Fischereigewässern von PANNATURA.
Darüber hinaus befinden sich weitere Fließgewässer und Teiche im Eigentum von PANNATURA. Diese liegen überwiegend im Bezirk Oberpullendorf und werden teilweise verpachtet oder extensiv bewirtschaftet. Die Hauptgewässer umfassen insgesamt rund 100 Kilometer Fließstrecke. Zu den vorkommenden Fischarten zählen unter anderem Aitel, Bachforelle, Barbe, Schneider, Gründling, Bachschmerle und Giebel.
Kleinere Bäche und Nebengewässer werden von verschiedenen Fischarten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien genutzt. Im Rahmen der Gewässerbewirtschaftung werden Uferbereiche und Gewässerstrukturen entsprechend berücksichtigt.
In den vergangenen Jahren wurden an verschiedenen Gewässern Maßnahmen zur Gewässerentwicklung umgesetzt. Darüber hinaus beteiligt sich PANNATURA an fischereibezogenen Projekten sowie an Erhebungen und Dokumentationen zu Fischbeständen und weiteren Tierarten wie Biber und Fischotter.
Ob einzelne Angeltage, Jahreskarten oder längerfristige Fischereioptionen – in den unterschiedlichen Gewässern stehen verschiedene Möglichkeiten für die Ausübung der Fischerei zur Verfügung.