Wirtschaften mit Weitsicht

Esterhazy engagiert sich seit Jahren für den Schutz der biologischen Vielfalt auf den rund 44.000 Hektar umfassenden Flächen. In zahlreichen Naturschutz- und Forschungsprojekten mit Partnern wie dem WWF Österreich, der Universität für Bodenkultur Wien und dem Forschungsinstitut für Wildtierkunde der Veterinärmedizinischen Univerisität Wien wird bewiesen, dass ein Agieren als erfolgreicher Wirtschaftsbetrieb im Einklang mit der Natur bestens möglich ist.

Für sein Engagement wurde der Betrieb bereits 2017 mit dem Wildlife Estates Label der European Landowner Organisation (ELO) ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel wird ausschließlich an europäische Land- und Forstbetriebe verliehen, die ihr Bestreben zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt durch eine vernetzte Denkweise und konkrete Managementmaßnahmen unter Beweis stellen.

Die Tatsache, dass neben vielen anderen geschützten Greifvogelarten, wie dem Habichtskauz, Schwarzstorch und Halsbandschnäpper, seit einigen Jahren auch Seeadler und Uhu wieder gezielt die vielfältigen Lebensräume von PANNATURA zur Brut aufsuchen, bestätigt diesen umsichtigen Ansatz der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung.

 


 

Live-Eindrücke einer UHU-Erfolgsgeschichte

In Kooperation mit
Ein Uhu mit Nachwuchs

 

J(Uhu), sie sind ausgeflogen!

Nach vielen Wochen liebvoller Aufzucht durch ihre Elternvögel haben unsere drei Uhujungen das Nest verlassen und sind in die große, weite Welt hinausgezogen.

Danke für Ihr Interesse an unserem Live-Stream!

Ein kleiner Video-Rückblick folgt in Kürze.

 

 

Für weitere Informationen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an wildimbild@esterhazy.at

 

Mit einer Flügelspannweite von rund 1,5 Metern ist der Uhu (lat. Bubo Bubo) die größte Eulenart der Welt. Gut zu erkennen ist der imposante Greifvogel nicht nur an seinem massigen Körper und den charakteristischen Federohren, sondern auch an seinem unverwechselbaren Ruf, dem er auch seinen Namen zu verdanken hat.

Trotz seines großen Verbreitungsgebietes in Eurasien und Nordafrika galt der Uhu zum Ende der 1930er Jahre aufgrund menschlicher Verfolgung in weiten Gebieten Mittel- und Westeuropas als nahezu ausgerottet. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich der Bestand aufgrund zahlreicher Schutzmaßnahmen aber wieder vergrößert. Mittlerweile leben in Österreich wieder einige hunderte Brutpaare dieser streng geschützten Greifvogelart. Ideales Habitat finden sie in abwechslungsreich strukturierten von Hecken, Gewässern und Feldgehölzen durchzogenen Gebieten.

 

 

Highlights aus dem einmaligen Seeadler-Stream 2019

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2019 gelang es erstmals, dank eines Expertenteams inkl. Baumkletterer, eine Kamera bei einem Seeadler-Horst auf Esterhazy-Flächen anzubringen. Sehen Sie hier eine Zusammenfassung des einmaligen Seeadler-Streams.

 

 

Als Brutvogel war der Seeadler Anfang des 20. Jahrhunderts jahrzehntelang in vielen Teilen Europas aufgrund intensiver menschlicher Einflüsse ausgerottet. Nach Artenschutz-Bemühungen auf internationaler Ebene ist der Seeadler wieder zurück in Europa und brütet seit 2001 wieder in Österreich. Derzeitige Zählungen gehen von insgesamt rund 40 Brutpaaren aus.

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,30 Meter zählt der Seeadler (lat. Haliaeetus albicilla) zu einer der größten Greifvogelarten Europas. Besonders während der Brutzeit sind sie an abwechslungsreiche Lebensräume mit großen, fischreichen Gewässern gebunden.“

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