Livestream der Vielfalt

„Wild im Bild“ holt jedes Jahr seltene oder bedrohte Tierarten vor die Linse – und zwar hautnah. 

Das Livestream-Format gibt regelmäßig Einblicke in den Lebensalltag verschiedenster Tiere. In den letzten Jahren gehörten dazu seltene Uhus, imposante Seeadler – die größten Greifvögel Europas, und Bewohner einer Biodiversitätsfläche: Rehwild, Fasane, Feldhasen und anderes Niederwild in seiner natürlichen Umgebung.

Für den Stream wird von Profis eine gut getarnte, kleine Kamera vor Ort installiert, die dann über mehrere Wochen Live-Bildmaterial vom Brutplatz oder der betreffenden Fläche liefert. Die Kamera ist absolut autark und unauffällig, sodass die sensiblen Lebewesen keinesfalls davon gestört werden. Der Stream liefert nicht nur spannende Bilder der tierischen Stars, sondern gib vor allem Aufschluss zu Lebensweise, Brutverhalten oder Alltag der Tiere. So können die Arten noch besser kennen gelernt, beforscht und in weiterer Folge gefördert und geschützt werden.

Auch 2026 warten wieder besondere Einblicke in die Lebensweise heimischer Tierarten!

Suhlen – kleine Wasserstellen mit großer Wirkung

Was wie eine unscheinbare schlammige Senke wirkt, ist oft ein zentraler Lebensraum im Wald. Der Livestream „Wild im Bild“ rückt 2026 Suhlen in den Fokus – kleine Wasserstellen mit großer ökologischer Bedeutung.

Suhlen sind wasser‑ oder schlammführende Bodenvertiefungen, die Regenwasser sammeln und Feuchtigkeit speichern. Sie dienen als Trink‑ und Badestellen, Kühlräume sowie Feuchtrefugien. Mit zunehmenden Trockenperioden werden sie für viele Arten immer wichtiger.

Lebensraum mit Schlüsselrolle

Wildschweine nutzen Suhlen zur Abkühlung und zur Abwehr von Parasiten. Auch Reh‑ und Rotwild, Fuchs und Dachs nutzen sie als Trinkstellen, wenn andere Wasserquellen fehlen. Vögel, Fledermäuse und zahlreiche Insekten profitieren vom Wasser und vom reichen Nahrungsangebot.

Für Amphibien wie Frösche und Molche sind wasserführende Suhlen wichtige Feuchtlebensräume. Unter günstigen Bedingungen dienen sie sogar als Laichgewässer. Die große Vielfalt an Wirbellosen macht Suhlen zu ökologischen Knotenpunkten.

Natur hautnah erleben

Mit „Wild im Bild“ macht PANNATURA diese oft übersehene Dimension der Natur sichtbar. Das Format begeisterte bereits in den vergangenen Jahren mit einzigartigen Einblicken – vom Seeadlerhorst bis zum Schwalbennest. Der Stream zeigt anschaulich, wie wirkungsvoll kleine Lebensräume für die Artenvielfalt sind.

Bei der mobilen Ansicht kann es ggf. zu Formatproblemen kommen – wir empfehlen dann, vorübergehend einen anderen Browser zu nutzen und arbeiten an einer Lösung dieses Problems. 

Esterhazy engagiert sich seit Jahren für den Schutz der biologischen Vielfalt auf den rund 44.000 Hektar umfassenden Flächen. In zahlreichen Naturschutz- und Forschungsprojekten mit Partnern wie dem WWF Österreich, der Universität für Bodenkultur Wien und dem Forschungsinstitut für Wildtierkunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien wird bewiesen, dass ein Agieren als erfolgreicher Wirtschaftsbetrieb im Einklang mit der Natur bestens möglich ist.

Für sein Engagement wurde der Betrieb bereits 2017 mit dem Wildlife Estates Label der European Landowner Organisation (ELO) ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel wird ausschließlich an europäische Land- und Forstbetriebe verliehen, die ihr Bestreben zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt durch eine vernetzte Denkweise und konkrete Managementmaßnahmen unter Beweis stellen.

Die Tatsache, dass neben vielen anderen geschützten Vogelarten, wie dem Schwarzstorch und Halsbandschnäpper, seit einigen Jahren auch Seeadler und Uhu wieder gezielt die vielfältigen Lebensräume von PANNATURA zur Brut aufsuchen, bestätigt diesen umsichtigen Ansatz der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung.

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